Wie gelingt der Neustart auf dem Campus?
Von den Umfragen über deren Auswertung und Diskussion zum Blick in die Zukunft

1. Neustart auf dem Campus meint… … in der Lehre eine Kombination aus Bewährtem und Neuem sowie eine Transformation der Campus-Infrastruktur, für die Zeit und Ideen nötig sind. Lehre insgesamt, aber nicht jede einzelne Lehrveranstaltung spiegelt die Vielfalt möglicher Konzepte und Formate wider.

2. Flexible Lern- und Prüfungsangebote…. … sind ein Gewinn für die Universität generell und besonders für Studierende aus vulnerablen Gruppen oder mit zusätzlichen Belastungen wie Care-Verpflichtungen. Für solche Angebote entscheiden sich Lehrende ohne Druck. Zuschaltmöglichkeiten in hybriden Lernarragements etwa werden kein neuer Standard, sondern bleiben ein freiwilliges Angebot, bei dem Lehrende bestmöglich unterstützt werden.

3. Kommunikation als Schlüssel, aber nicht als Einbahnstraße: Wichtige Informationen werden klar formuliert und kommen bei Studierenden und Lehrenden, die sich zugleich um Informationen bemühen, an. Dabei erhalten sie die Möglichkeit, Rück- und Nachfragen zu stellen oder Hinweise und Anregungen zu geben (bspw. per Philolotsen-Hotline). Der übliche Austausch zu Beginn ist in vielen Lehrveranstaltungen des kommenden Semesters intensiver und ausführlicher.

4. Gegenseitige Unterstützung und Rücksicht aufeinander… … sind das Gebot der Stunde nach den Belastungen durch eine Pandemie, die Lehre weiterhin beeinträchtigen wird. Lehrende wie Studierende sollten sich gegenseitig Zeit und Raum lassen, um auf dem Campus wieder richtig anzukommen.

5. Digitale Infrastruktur verbessern: Noch vorhandene WLAN-Lücken werden geschlossen, Räume ohne Grundausstattung oder mit veralteten Geräten gemeldet und verbessert, weitere Bedarfe wie zusätzliche Steckdosen ermittelt und möglichst erfüllt.

6. “Räume neu denken” heißt: Die Nutzung von Zoom und Podcasts wird in einer angemessenen Zahl an Räumen und Bereichen auf dem Campus ermöglicht und die Studierenden erfahren davon. Mehr und mehr Räume werden für eine multifunktionale Nutzung vorbereitet. Bislang ungenutzte Räume und Bereiche (z.B. in GB 03) werden zu attraktiven Begegnungsräumen umgestaltet. Der Campus wird funktionaler und einladender.

7. Synchrone Lernphasen im Seminarraum/Hörsaal… … sind für den fachlichen, aber auch sozialen Austausch von hoher Bedeutung und eine der größten Stärken von Campus-Universitäten wie der RUB.

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